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Thermokomposter vs. normaler Komposter

Vorteile von Thermokomposter im Vergleich zu normalem oder ‘Kalt’- Komposter

Thermokomposter erreichen 40-60°C Normaler Komposter abhängig von der Außentemperatur
Thermokomposter funktionieren das ganze Jahr über - wichtig für die Kompostierung von Lebenmittelabfällen auch während der kalten Jahreszeit.
Normale Kompostierung funktioniert in der kalten Jahreszeit nicht. Alles was hinzugefügt wird, sammelt sich an, bis die Temperaturen wieder steigen.
Thermokompostierung erlaubt die Verwendung einer breiteren Palette an Essensabfällen, ohne Probleme zu verursachen.
70% aller Essensabfälle können nicht normalen Kompostsystemen zugeführt werden, da sie oftmals Probleme mit Gerüchen, Ratten und Fliegen erzeugen.
Thermokompostierung zerstört schneller Unkrautsamen. Je höher die Temperatur, desto mehr Samen werden zerstört.
Viele Unkrautsamen überleben im normalen Kompost.
Thermokompostierung zerstört Krankheitserreger und unwillkommene Bakterien. Welche und wieviele ist eine Frage der Zeit und der Temperatur: 60°C über 1 Stunde zeigt bereits eine gute Abtötung.
Normaler Kompost muss lange lagern (12-18 Monate), um das gleiche Mass der Abtötung der Erreger und Bakterien zu erreichen.
Thermokompostierung ist 32x schneller als normale Kompostierung.
Ein normaler Kompost hat ungefähr die gleiche Temperatur wie die Umgebungstemperatur: bei z.B. 10°C ist die Kompostierung 32 mal langsamer als bei 60°C. Rasenschnitt z.B. benötigt ca 6 Monate um zu verrotten, in einem Thermokomposter etwa 2 Tage. Allgemein: kalt = 12 -24 / heiss = 1 - 3 Monate.
Im Thermokomposter werden Fliegeneier und Larven abgetötet - es bilden sich also keine Fliegenschwärme oder Maden.
Bei Komposthaufen oder Komposteimern legen Fliegen ihre Eier und es bilden sich Larven. Jeder kennt es, der eine Biotonne benutzt, daß beim Öffnen des Deckel unzählige Larven zu sehen sind, und auch oft ganze Fliegenschwärme.

Tabelle beinhaltet nicht Wurmkompostierung/Würmer/Bokashi.