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TESTIMONIAL

Unser Hotbin 100 wartete nach unserer Rückkehr aus den Sommerferien auf uns. Da wir bereits seit 20 Jahren mit zwei grossen Juwel Kompostierern kompostieren, welche wir  gerne in den Ruhestand schicken wollten, waren wir gespannt darauf mit dem neuen, kompakteren Kompostierer loszulegen.

Die Hotbin Einheit war sehr einfach aufzubauen und zu verwenden. Wir mussten sie einfach nur auspacken, alle Zugaben aus dem Inneren entfernen (Thermometer, Kompostrechen, Quickstart Kanister und Bedienungsanleitung), ein paar Zweige für die Basisschicht klein schneiden, und dann den Kompost hinzugeben.
Da wir ca. 300m² Rasen plus eine Hecke haben, haben wir einen unendlichen Vorrat an Rasenschnitt zum kompostieren. Zusätzlich zum Gartenabfall fügen wir auch den organischen Abfall aus unserer Küche hinzu, was schlussendlich, mit dem ganzen Kaffeesatz, den Kartoffelschalen, etc. eine ganze Menge Material ergibt.

Den Hotbin zu starten war sehr einfach. Nachdem wir eine Schütte Rasenschnitt in den Hotbin gegeben hatten, mischten wir noch die vorgeschriebenen Mengen an Papier und Karton hinzu und warteten geduldig darauf, dass der Hotbin begann sich zu erwärmen. Es dauerte nicht lange. Wir waren völlig erstaunt, als das Thermometer am nächsten Morgen bereits 55°C anzeigte!

Den ganzen Sommer lang konnten wir jede Woche eine Schütte voll Rasenschnitt und all unsere Küchenabfälle in den Hotbin geben, ohne dass uns jemals der Platz ausgegangen wäre. Der Aufwand, um den Hotbin glücklich zu halten war minimal; wir rühren den Kompost alle ein bis zwei Tage um und entleeren den flüssigen Dünger einmal die Woche. Jetzt wo der Hotbin am abkühlen ist, werden wir über den Winter etwas Kompost entnehmen müssen, damit uns während der kalten Monate nicht der Platz ausgeht.

In der Vergangenheit schütteten wir bei unserem alten Kompostierer einfach unseren Grünabfall hinein und liessen ihn in Ruhe. Da die Mischung, im Gegensatz zum Hotbin, nie wirklich warm wurde, mussten wir immer wieder unverdauten Kompost durch den Prozess recyceln. Es dauerte oft mehr als ein Jahr, bis Material komplett kompostiert war. Um den Hotbin auf der korrekten Temperatur zu halten, mussten wir unsere Herangehensweise ändern. Unserem Kompostiermaterial aus dem Haushalt Papierschnipsel und Karton beizumischen war für uns neu. Anfangs waren wir erstaunt darüber, wieviel zerkleinern und zerschneiden von Papier wir vornehmen mussten, um auf angemessene Proportionen für unseren Grünabfall zu kommen. Wir suchten bald nach Alternativen zum schreddern und zerschneiden von Papier und Karton. Mittlerweile haben wir eine simple Methode gefunden, bei der wir geschreddertes Papier aus dem Büro verwenden und statt Karton Hackspäne hinzufügen. Diese Herangehensweise scheint sich zu bewähren, da die Hackspäne die gleiche Menge an Kohlenstoff enthalten, wie der Karton.

Der erste Sommer mit dem Hotbin war grossartig! Er hat uns sehr dabei geholfen, die Menge an Rasenschnitt zu reduzieren, die wir zum lokalen Recyclinghof bringen müssen. Wir kompostieren zudem 100% unserer Küchenabfälle darin. Am allerbesten ist jedoch der stete Fluss an nährstoffreichem, organischem Kompost, mit dem wir unseren Gemüsegarten und die Blumenbeete düngen können. Wir freuen uns, dass uns der Hotbin Geld spart und die Anzahl an Fahrten in den Laden reduziert, um Gartendünger zu kaufen.